A-bike – Das kleinste Fahrrad der Welt

von Torben am 24. August 2009

in Kurioses, Sport

Sir Clive Marles Sinclair ist ein Genie. Der am 30. Juli 1940 geborene Erfinder und A-bikeUnternehmer kann in seinem mittlerweile langen Leben auf einige Erfindungen seinerseits zurückblicken. In England ist er besonders durch die Konstruktion von Taschenrechnern und des Elektroauto C5 bekannt geworden, bevor er mit den Computern ZX81 und ZX Spectrum internationalem Ruhm erlangt hat.

Sinclair hat nie eine Universität besucht und ist teilweise durch sehr spektakuläre Erfindungen aufgefallen. Viele von diesen sind jedoch kommerziell erfolglos geblieben. Schon früh zeigte sich in seinen Erfindungen der Hang zur Miniaturisierung, die sich auch in späteren Erfindungen niederschlug.

Ein modernes Beispiel ist die Erfindung des A-bike. Dabei handelt es sich um ein nur 5 kg leichtes Klapprad, welches bequem in den Kofferraum eines Autos oder in die kleinste Ecke einer Wohnung passt. Im geklappten Zustand ist das Rad nicht höher als ein handelsüblicher Regenschirm. Die Firma wirbt damit, dass das Rad somit leicht in einer Tasche untergebracht und im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug transportiert werden kann.

Durch die Konstruktion aus Aluminium erlangt es das geringe Gewicht. Das A-bike kann online unter a-bike.co.uk für £ 199,99 (ca. 230 Euro) bestellt werden. Ebenfalls findet man dort Ersatzteile und weiteres Zubehör, wie z.B. einen passenden Rucksack. Bei einem defekten Reifen, können beispielsweise zwei neue Reifen für £ 12.50 bestellt werden.

Ich finde das Rad kann besonders in der Stadt ziemlich praktisch sein. In der Wohnung oder auf dem Balkon verbraucht es kaum Platz und kann überall mitgenommen werden. Wenn ich das nächste Mal ein neues Rad gebrauchen kann, würde ich mir einen Kauf überlegen. Schließlich kann man sämtliche Ersatzteile nachbestellen und der Preis von £ 12,50 für 2 Reifen ist meiner Meinung nach nicht allzu teuer.

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{ 7 Kommentare… lies sie oder schreibe selbst einen }

Constantin 25. August 2009 bei 9:57

Das Rad sieht wirklich interessant aus.

Was mich dabei leider stört ist die Kilogramm-Beschränkung (Empfehlung) auf 85 kg.
Nun gut, ich kann natürlich auch vorher noch etwas abnehmen mit meinen 1,95 m (dazu sollte ich hier wohl mal andere Artikel lesen ;-) ), aber es ist ja auch so, dass man vll gerne Einkäufe damit erledigt oder andere Sachen in einem Rucksack transportiert, die unter anderem auch etwas zu diesem Gewicht beitragen können.

Deshalb finde ich das kleine Fahrrad nur bedingt einsetzbar, zumal man das gut in der Stadt nutzen kann, aber was tun, wenn man denn doch mal ne Fahrrad-Tour an der Elbe machen möchte?

Oder geht die Tendenz zum Zweitrad? :-D

Marie 25. August 2009 bei 12:53

Oh, ja, das ist wirklich klug, besonders wenn man nicht genug Platz hat! Tolle Idee!

Julia 25. August 2009 bei 15:29

Ich frage mich noch, ob das Rad auch ergonomisch ist. Wenn ich mir so vorstelle da drauf zu sitzen, sind das unbequeme Gedanken…. ;)

Tom 25. August 2009 bei 21:15

Super, endlich keine Parkplatzprobleme mehr!

Tom 28. August 2009 bei 8:16

Parkplatzprobleme? Ich würde mir auf dem Rad vorkommen, als wenn ich meine Kindheit nicht ausgelebt hätte. Das “Fahrrad” ist für mich eine missglückte Kombination aus Roller und Laufrad.

Constantin 1. September 2009 bei 13:32

Ich kann mir auch vorstellen, dass ein Fahren auf Kopfsteinflaster oder ähnlichem nicht gerade das Angenehmste ist…

Corinna 9. September 2009 bei 6:12

Total geniale Idee! Bravo! Das braucht jeder Mensch mit nicht so viel freien Platz!

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