Abnehmen: Reine Psychologie – Teil 1

Es ist Freitag. Ab heute startet auf MeinLebensstil.de eine neue Serie. Die Serie heißt Abnehmen: Reine Psychologie und wird in mehreren Teilen immer Freitags hier zu lesen sein. Teil 1 beschäftigt sich mit der eigentlichen Problematik und dient als Basis für die kommenden Teile. Übrigens: Wenn Ihr den zweiten Teil am nächsten Freitag nicht verpassen wollt, dann gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Möglichkeit A (die Komplizierte): Stellt Euch einen Wecker oder tragt den Termin in einen Kalender ein.
  • Möglichkeit B (die Anstrengende): Versucht jeden Tag daran zu denken, damit ihr es am nächsten Freitag nicht vergesst.
  • Möglichkeit C (die Einfache): Ihr findet diesen Blog so interessant, dass ihr sowieso jeden Tag vorbeischaut. Diese Möglichkeit empfehle ich übrigens.
  • Möglichkeit D (die Bequeme): Abonniert meinen RSS-Feed und ihr werdet garantiert nichts verpassen. Diese Möglichkeit empfehle ich neben Möglichkeit C auch ;-).

Behauptung aufstellen: Diäten sind Müll

Ich stelle heute einfach mal eine Behauptung auf: Abnehmen ist eigentlich reine Psychologie. Wenn man nach Feierabend den Fernseher anschaltet oder auch nur einen Blick in die Zeitung wirft – überall wird von irgendwelchen Diäten gesprochen, die vermutlich das Gewicht reduzieren sollen. Ich erinnere mich in diesem Fall z.B. an die Atkins-Diät, bei der man nur Fett und Proteine essen soll. Nach den ersten Wochen dieser Diät berichteten viele von einem erheblichen Gewichtsverlust.
Was diese Personen aber in ihrer überschwänglichen Phase übersehen haben: Sie haben kein Fett verloren, sondern Wasser. Wenn man die Atkins-Diät langfristig einsetzt, können sogar leichter Herzinfarkte entstehen, da die Adern verstopfen. Und wenn man dann tot ist, braucht man sich auch keine Gedanken mehr um das Gewicht zu machen. Ist das die Idee dahinter?

Ich selber habe keine Gewichtsprobleme. Egal, was ich esse, mein Gewicht ist schon seit Jahren nahezu konstant. Aber wenn man darauf achtet, was andere Leute essen, wird mir schnell bewusst, warum sie so aussehen wie sie eben aussehen und ein Problem mit ihrer Figur haben.

Die Ausgangslage: Man muss Fett nicht essen

Ich war vor ca. einem Jahr auf einer Tagung. Zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Ich nahm mir ein Stück Fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Als ich mich an den Tisch gesessen habe, bemerkte ich eine schwergewichtige Person gegenüber von mir. Ich beobachtete den Herrn also, während ich gegessen habe und machte mir Gedanken. Ist es ein genetischer Effekt oder seine ungesunde Ernährung, die ihn so aussehen lassen? Ich habe also kräftig in das Fleisch gebissen, kaute darauf herum und merkte, dass sich dieser Fleischklumpen nicht angenehm anfühlte, da ein Großteil reines Fettgewebe war.

Ich finde nicht, dass ein solcher Fettklumpen eine wahre Delikatesse ist und warum sollte ich Fett essen, dass ich gar nicht brauche? Also verfrachtete ich das Stück unauffällig in eine Serviette. Dann beobachtete ich meinen Gegenüber, er aß zwei von den Stücken, hatte merklich auch Probleme beim kauen der Fettstücke, aber weniger Mühe den ganzen Unsinn auch runter zu bekommen. Schwupp, weg war das Fett, bereit um im Magen weiterverarbeitet werden, während mein Fettstück in der Serviette sicher aufgehoben war.

Zweite Etappe: Ich brauche keinen Nachtisch

tiramisuDanach ging es zum Nachtisch. Ich nahm mir also Rote Grütze und setzte mich wieder an den Tisch. Der andere Herr ging zum Buffet, griff zum großen Teller und nahm sich Tiramisù und Mousse au Chocolat. Mehr brauche ich an dieser Stelle wohl nicht mehr zu sagen.

Passend dazu saß ich vor kurzem mit 2 Arbeitskollegen in der Kantine, beide standen am Ende des Essens auf und kauften sich einen Nachtisch. An diesem Tag gab es Wackelpudding, Tiramisù und ebenfalls Mousse au Chocolat. Das Hauptgericht war übrigens Fish’n’Chips. Während ich also auf meine beiden Kollegen wartete, dachte ich mir, dass man eben keinen Nachtisch mehr braucht, wenn man vorher bereits Pommes und frittierten Fisch gegessen hat.

Teil 2 erscheint am 07.11.2008

Dies war der erste Teil der Serie Abnehmen – Reine Psychologie und zeigt auf, wieviel Unsinn wir essen können. Das wir das gar nicht brauchen und wie wir am einfachsten auf Fett verzichten, wird im zweiten Teil weitergeführt. Um nichts zu verpassen, solltet ihr den RSS-Feed abonnieren. Außerdem könnt ihr mit mir und den Lesern mit Hilfe der Kommentarfunktion diskutieren.

10 Gedanken zu „Abnehmen: Reine Psychologie – Teil 1“

  1. Pingback: Webnews.de
  2. Wen du so alles beim Mittagessen beobachtest! =) Das Thema ist aber echt super interessant. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und benutze Möglichkeit C um ihn nicht zu verpassen!

  3. Wenn man die Personen, die um einen rum sind, einfach mal beobachtet, kann man viel über sie lernen! Also, Möglichkeit C war auch die beste die Du nehmen konntest! 🙂

  4. Bring bitte unbedingt was mit rein, was erklärt, wie man den Effekt im Kopf verarbeiten kann, dass man nach „fettem“ Essen befriedigt ist, während man nach Salat oft noch unzufrieden ist.
    Ich bin auch nicht fett, aber ich hab die ein oder andere kleine Ansammlung von ungeliebter Körpermasse, die eigentlich überflüssig ist. Es hält sich im Rahmen, liegt aber eindeutig an meinem Essverhalten. Soviel kann ich sagen. Und das wiederum ergibt sich aus dem Gefühl, welches ich nach dem Essen habe. Denn ich ess unheimlich gerne und mit Genuss. Salat genauso gern wie Burger, Fisch genauso gern wie Gemüse. Ich mag vieles, aber nicht alles. Ich mag kein direktes Fett (so wie oben beschrieben), aber ich mag eben unheimlich gern Hackfleisch. Und da ist nun mal auch Fett drin.
    Wie auch immer – mich stellt kopftechnisch „fetteres“ Essen zufrieden, während das andere eher „nur“ satt macht.

  5. Hey Rooby,
    mir fällt da schon was ein und ich werde es in den zweiten Teil mit einbauen. Ich verrate es aber jetzt noch nicht 😉 Du hast schon Recht, dass man oft nach dem Essen ein Gefühl „nach mehr“ hat. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass man auch das in den Griff bekommt. Außerdem passt dazu der Artikel, den ich am Sonntag veröffentliche. Schau doch einfach wieder vorbei 😉

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