Abnehmen: Reine Psychologie – Teil 3 – Vergesst das Naschen

Hiermit erscheint der dritte Teil meiner Serie Abnehmen – Reine Psychologie. Im ersten Teil ging es um Erlebnisse, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Wenn ihr auf die Essensgewohnheiten der anderen achtet, fällt euch viel auf, was ihr eventuell noch nicht richtig macht und verbessern könnt. Im zweiten Teil dieser Serie ging es darum, dass ihr mehr über das Essen nachdenken solltet, da Essen und Trinken für uns Menschen die wichtigste Quellen sind um am Leben zu bleiben.

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haribo

In diesem Teil der Serie soll es darum gehen das Naschen zu vergessen und Alternativen zu finden. Dabei greife ich einige Dinge auf, die ich bereits in den anderen beiden Teilen erwähnt habe.

Ignoriert das Regal im Supermarkt

Ich habe bereits im zweiten Teil erwähnt, dass ich kaum Süßigkeiten zu Hause habe. Das liegt einerseits daran, dass ich so erzogen wurde und andererseits ignoriere ich das Süßigkeitenregal im Supermarkt. Wenn ich einkaufen gehe und an dem Gang vorbeifahre, fällt es mir nicht schwer ihn links liegen zu lassen. Ich biege noch nicht mal in diesen Gang ein. Und genau das könnt ihr auch machen! Führt der Weg zur Kasse an dem Regal mit den Süßigkeiten vorbei, versucht einen anderen Weg zur Kasse zu finden. Ich kann euch sagen, ihr würdet bestimmt lieber eine Tafel Schokolade mitnehmen als das Waschpulver im Nebengang.

Und genau so sind Supermärkte aufgebaut. Warum gibt es kleine Snacks an der Kasse? Richtig, weil man sich denkt Das ist ja nicht so teuer, nehme ich das Teil mal mit. Und genauso verhält es sich auch mit den Süßigkeiten-Regalen. Fahrt ihr nicht an diesen vorbei, dann kauft ihr auch nichts. Der Gedanke dahinter ist: Wenn ihr keine Tafel Schokolade habt, werdet ihr diese auch nicht vermissen. Wenn ihr eine habt, werdet ihr sie automatisch essen, weil sie eben vorhanden ist! Das fällt Euch bestimmt nicht am ersten Tag auf, aber nach zwei Wochen sieht es z.B. ganz anders aus und ihr werdet nicht merken, dass Euch die nicht gekaufte Schokolade fehlt.

einfache Psychologie: nix kaufen = nix essen

Letztendlich ist die Schlussfolgerung dabei folgende: Wenn ihr erst gar keine Süßigkeiten kauft, dann nascht ihr auch nicht. Ihr seid es abends auf dem Sofa gewohnt etwas zu essen? Besonders in der Werbepause steht ihr auf, um euch etwas aus der Küche zu holen? Was macht ihr nun, wenn keine Süßigkeiten oder Chips im Haus sind? Esst ihr dann gar nichts oder sucht ihr nach anderen Nahrungsmitteln? Wie wäre es z.B. mit ein paar Möhren und Paprikastreifen, dazu einen Dip?

Ich denke, dass hier oft der gleiche Effekt eine Rolle spielt, den ich auch bei den Ratschlägen zum Geld sparen gegeben habe. Wenn ihr z.B. das Süßigkeitenregal bewusst auslasst, euch abends nach einer Alternative umseht (z.B. der Rohkostteller), dann werdet ihr bestimmt nicht am nächsten Morgen mit den Gedanken „Oha, mir geht es so schlecht. Das muss an der fehlenden Schokolade liegen“ aufwachen. Ganz im Gegenteil, ihr werdet aufwachen und denken: Jawoll! Ich habe es geschafft auf meine tägliche Portion an Chips zu verzichten. Und das Gefühl ist drei Mal besser als der Genuss der ungesunden Chips am Abend.

Hier also einmal die wichtigsten Punkte:

  • Beim Einkauf wird das Süßigkeitenregal das nächste Mal nicht angesteuert!
  • Ihr kauft euch stattdessen eine mögliche Alternative, z.B. Gemüse oder Obst!
  • Probiert einmal das Gemüse/Obst am Abend als Nachtisch aus!
  • Seid euch am nächsten Tag bewusst, was ihr großartiges geleistet habt!

Die Sache mit den Glückshormonen

Unser Körper braucht Zucker, auch um Glückshormone auszuschütten. Aber wir nehmen Zucker nicht nur durch Süßigkeiten auf, sondern auch in Obst ist Zucker enthalten. Ich habe vor ein paar Wochen in Zuckerarme Obstsorten von Bananen gesprochen, die viel Zucker beinhalten. Dabei ist Obst selbst aber nicht so ungesund, wie der Griff zu den Gummibärchen. In Bananen sind z.B. keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe enthalten. Leuchtet ein, oder?

Das Wichtigste ist also erstmal nicht vollständig auf das Naschen zu verzichten, sondern sich nach Alternativen umzusehen. Man kann z.B. die Chips oder Gummibärchen durch Weintrauben ersetzen (oder anderes Obst/Gemüse, was man gerne isst). Die schmecken mir nicht nur besser, sondern sind auch noch frisch und nicht ungesund. Weg mit den künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern!

obst

Abends vor dem Fernseher ist man somit gezwungen das gekaufte Obst zu naschen, da nichts anderes vorhanden ist. Wenn ihr immer eine Tafel Schokolade im Kühlschrank habt, so werdet ihr diese auch automatisch essen. Wenn die Tafel nicht da ist, so werdet ihr diese auch nicht essen können und spart automatisch Kalorien und ernährt euch gesünder.

Wochentags wird nicht genascht

Letztendlich, bevor ich es vergesse, gibt es auch Personen, die es einfach nicht lassen können zu naschen aber trotzdem das Gefühl haben, ihr Verhalten zu ändern. Für die habe ich folgenden Tipp: Sucht euch bestimmte Tage aus, an denen ihr nicht naschen dürft! Viele Menschen suchen sich spezifische Tage aus an denen sie Sport machen und ihr könnt das auf die Süßigkeiten übertragen. Stellt z.B. eine Regel auf, dass ihr Wochentags nicht nascht und euch nur Samstagabend die Portion Zucker und künstliche Aromastoffe gönnt. So lebt ihr 6 Tage ohne künstliche Konservierungsstoffe und habt eine klare Regel, die ihr nicht brechen dürft!

Teil 4 erscheint am 21.11.2008

Dies war Teil 3 der Serie Abnehmen: Reine Psychologie. Ich hoffe, dass ihr ein paar Anregungen mitnehmen konntet und das Ganze zu Hause einmal ausprobiert. In der nächsten Woche beschäftige ich mit den Tipps auf den Verpackungen unserer Lebensmittel. Oft erkennen wir bereits daran, ob wir die Dinge kaufen sollten oder lieber nicht.

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Quelle der Bilder: loop_oh, pixsellr

4 Gedanken zu „Abnehmen: Reine Psychologie – Teil 3 – Vergesst das Naschen“

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  2. „Ihr kauft euch stattdessen eine mögliche Alternative, z.B. Gemüse oder Obst!“

    Jaja… doch wie lange hält der gute Vorsatz immer… Aber mit der „Reinen Psychilogie“ hast Du in jedem Fall recht! Dennoch, wer einmal den Genuss von etwas kennt, will Ihn nicht missen… ist wie die Frau beim Mann, die Spritze beim Süchtigen, etc ..

    Gruß
    Liv

  3. aber spät abends beim filme schauen ist doch so kohlehydratreiche sachen wie obst und gemüse zu essen doch auch total verkehrt. um die uhrzeit findet praktisch keine verbrennung statt und der kram „übernachtet“ im magen nur um dann als fett gespeichert zu werden. ab 18 oder 19 uhr einfach nichts mehr essen. da führt kein weg dran vorbei.

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