Anti-Kater-Training: Kopfschmerzen wegtrainieren

von Torben am 17. Mai 2009

in Lesenswert, Sport

Nach einer durchzechten Nacht möchte man am nächsten Morgen am liebsten einen klaren Kopf haben und sich fit fühlen. Leider ist dies jedoch oftmals nur ein Wunsch und die Realität sieht anders aus. Geschwollene Augen, Kopfschmerzen und ein flauer Magen sind häufig die Ergebnisse nach dem Aufstehen.

Der menschliche Organismus baut bekanntermaßen 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab. Diesen Vorgang könnt ihr leider nicht beschleunigen, jedoch könnt ihr dem unangenehmem Zustand mit Sport entgegenwirken. Die Bewegung beschleunigt zwar nicht den Alkoholabbau, vertreibt jedoch den Kater. Allerdings sollte man sich vor dem Training nicht allzu hohe Ziele stecken, da die motorischen Fähigkeiten, Reaktionszeit und Maximalkraft eingeschränkt sind.

Wichtig ist, eine Warm-Up- und Cool-Down-Phase mit jeweils 10 Minuten ins Programm zu nehmen. Leichtes Joggen bietet sich hier beispielsweise an. Das Wichtigste Ziel beim Anti-Kater-Training ist es, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Generell solltet ihr darauf achten im Fitness-Studio eher geführte Übungen an Geräten durchzuführen, um die Stabilität aufrechtzuerhalten. Vermeiden sollte man Übungen in liegender Position sowie Bauchübungen, da diese den Blutfluss behindern.

Training im Fitness-Studio

Im Fitness-Studio sind Übungen wie die Beinpresse, Bankdrücken im Sitzen, Rudern am Kabelzug, Beinstrecken, kniende Latzüge, Seitheben im Sitzen, Einseitige Butterflys und Trizepsdrücken zu empfehlen. Besonders die ersten vier Übungen beanspruchen große Muskelgruppen und sind für das Anti-Kater-Training bestens geeignet.

Training für Zuhause

Für diejenigen, die nicht ins Fitness-Studio wollen und dem Kater lieber zu Hause Beine machen möchten, empfiehlt es sich Übungen wie Step-Ups mit Gewicht, vereinfachte Liegestütze (Liegestütz am Tisch im 45 Grad Winkel), Wandsitzen, Rumpfdrehen, Sumo-Kniebeugen, Rudern vorgebeugt, stehendes Seitheben und Bizeps-Curls mit einem Handtuch durchzuführen.

Man sollte weiter auf eine lockere Atmung achten, da gepresste Atmung lediglich zu noch mehr Kopfschmerzen führt. Isometrische Übungen sind generell zu vermeiden, da durch die Haltearbeit Blut gestaut wird und Schwindelgefühle entstehen können. Um den Effekt noch zu verstärken empfiehlt es sich große Mengen Wasser zu trinken. Außerdem kann Honig im Tee oder auf Brot durch seinen Fructoseanteil die Alkoholkonzentration senken. Zudem empfiehlt es sich den Mineralhaushalt des Körpers mit einem Teller Brühe und Schwarzbrot aufzufüllen.

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{ 3 Kommentare… lies sie oder schreibe selbst einen }

Tom 17. Mai 2009 bei 12:50

Coole Tipps, danke! Hätte ich heute morgen mal anwenden sollen… ;-)

Markus 17. Mai 2009 bei 16:05

Und wann hast du die Tipps zuletzt angewendet? (-:

Torben 18. Mai 2009 bei 13:24

Leider ist das sehr lange her :) Das Studium schluckt in seiner Endphase zuviel Freizeit!

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