Bilder der Ölpest im Golf von Mexiko

Heutzutage werden Kriege maßgeblich durch Bilder beeinflusst. Man hört in den Nachrichten von Kriegen auf aller Welt und eigentlich kann man sich den Zustand, der in solchen Gebieten herrscht, gar nicht vorstellen. Mutige Reporter ermöglichen es uns jedoch auch an Kriegen teilzuhaben, indem sie uns erschreckende Bilder liefern und dafür ihr eigenes Leben riskieren.

Während ich diese Worte schreibe, findet im Golf von Mexiko ein anderer Krieg statt. Die Umwelt rächt sich für die Vergehen an ihr und die Menschheit hat eine Ölkatastrophe ungeahnten Ausmaßes zu verantworten. Die Bohrinsel Deepwater Horizon sank am 22. April 2010 und seitdem strömt das Öl ungehindert in den Ozean. An dieser Stelle sei auf die SPIEGEL-Themenseite verwiesen, die nahezu täglich aktualisiert wird und leider immer wieder erschreckende und unfassbare Nachrichten für uns aufbereitet.

Doch trotz aller Nachrichten – die Ölkatastrophe ist für Menschen, die nicht vor Ort sind, kaum greifbar. Niemand kann sich vorstellen, wie hunderte Kilometer verseuchte Strände aussehen. Der AP Fotograf Charlie Riedel machte sich auf in das Krisengebiet und brachte einige erschreckende Bilder mit nach Hause, welche der Naturkatastrophe ein Gesicht geben. Die Bilder sind schrecklich, grausam und nicht zu fassen.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viele solcher Bilder entstehen können, wenn auch nur jedes zehnte Tier, welches an der Ölpest stirbt, erfasst und abgelichtet wird. Oder welche Qualen Delphine, Wale oder andere Meeresbewohner erleiden müssen, sobald sie mit der braunen Brühe in Berührung kommen. All die Schäden, die durch diese Ölpest entstanden und entstehen werden, sind nicht wieder gutzumachen. Es wird Zeit, dass den profitgeilen Menschen, die die Zerstörung der Umwelt in Kauf nehmen, ein Ende bereitet wird.

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