LOVEFiLM – Ein Beispiel des schlechten Kundenservice

In meiner Wohngegend hat vor ein paar Monaten die letzte Videothek ihre Türen dicht gemacht. Die einzige Möglichkeit an frische Filme zu gelangen besteht also in einem Kinobesuch, den etwas weiteren Weg zu einer anderen Videothek auf sich zu nehmen oder auf Online-Dienste wie iTunes zu vertrauen. Eigentlich finde ich die Idee im iTunes Store Filme zu leihen sehr bequem. Man kommt nach Hause, sucht sich einen Film aus, fängt an zu kochen und nach dem Essen kann dann bequem der Film angeguckt werden. Der Weg zur Videothek entfällt somit komplett.

Als Besitzer einer PlayStation 3 kann ich sogar noch auf den PlayStation Store zugreifen und mir hier Filme bequem per Internet ausleihen. Die PlayStation 3 kann somit also mit Apple TV verglichen werden. Als Besitzer eines Full-HD fähigen Fernsehers möchte ich aber gerne Filme mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln (1080p) genießen können. Und diese Möglichkeit bietet mir die PlayStation 3 mittels des eingebauten Blu-Ray Laufwerks. iTunes bietet HD-Filme nur für Besitzer von Apple-TV. Der PlayStation Store und iTunes kommen darüber hinaus nur mit HD-Filmen in 720p und nicht in Full-HD Qualität daher.
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Filmtipp: Der Ghostwriter – der neue Film von Roman Polanski

Was unterscheidet eigentlich gute Filme von schlechten Filmen? Diese auf den ersten Blick einfache Frage kann auf unterschiedlichste Art und Weise beantwortet werden. Gute Filme möchte man sich ansehen, schlechte eher weniger. Für mich ist ein guter Film beispielsweise ein Film bei dem ich nach dem Kino noch über die Handlung nachdenken und mit meinen Kinobegleitern diskutieren kann. Ein guter Film ist aber auch, wenn ich am nächsten Tag aufwache und immer noch an diesen Film denken muss. Ein guter Film ist außerdem, wenn man vergisst, dass man im Kino sitzt. Ein guter Film ist einer, der den Horizont des Zuschauers erweitern kann. Diese Liste von wirklich subjektiven Wertschätzungen lässt sich vermutlich unendlich weiter fortführen.

Für mich ist der Film Der Ghostwriter ein Film, der in einige der oben genannten Kategorien fällt. Ich war gestern Nachmittag im Kino und habe mir den Film von Roman Polanski angeguckt. Nach den ersten Minuten hat mich der Film bereits in seinen Bann gezogen – ich habe vergessen, das ich im Kino sitze und auch nach dem Kino habe ich eifrig über diesen Film diskutiert. Das ich heute noch über den Film nachgedacht habe, merkt man wohl daran, dass ich gerade diesen Artikel verfasse.

Nun trifft auf Der Ghostwriter ja vieles meiner anfangs erwähnten Liste für gute Filme zu. Fangen wir doch erst einmal damit an: Worum geht es eigentlich? Filmtipp: Der Ghostwriter – der neue Film von Roman Polanski weiterlesen

Plastic Planet – Kinofilm über die negativen Folgen der Kunststoffflaschen

Der Großvater von Werner Boote war Geschäftsführer eines Unternehmens in dem Plastik produziert wurde. Werner Boote selbst ist Regisseur des Films Plastic Planet und hat die letzten 10 Jahre damit verbracht, Infos für diesen Film zu sammeln.

Seit dem 25. Februar ist Plastic Planet bei uns im Kino zu sehen – aber worum geht es überhaupt? Der Film ist kein Hollywood-Blockbuster, der die Zuschauer mit technischen Raffinessen und Staraufgebot in die Kinos locken soll. Vielmehr steckt hinter dem Titel eine Nachricht. Der Trailer beginnt mit dem Text Wenn Sie diesen Film gesehen haben werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.

Tatsächlich ist fast jedes Getränk, dass wir im Supermarkt kaufen in einer Plastikflasche abgefüllt. Schließlich ist die Last auf dem Weg nach Hause auch deutlich geringer als wären all die Flaschen aus Glas. Aber kann das Gesund sein? Man geht teilweise davon aus, dass Plastikflaschen nicht bei über 40 Grad gelagert werden sollen, da dann Substanzen in den Inhalt übergehen können. Schaut man sich einmal an, wo Getränkeläden oder private Haushalte ihre Getränke teilweise im Sommer lagern kann einem schon ganz anders werden.
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The Cove – Die Qual der Delfine in der Bucht von Taiji

Eines meiner eher kleinen Hobbys ist das Stöbern nach Filmtrailern. Ich mag es, wenn man die kurzen thecoveZusammenfassungen der Filme sieht und sich somit in kürzester Zeit ein Bild von gleich mehreren Filmen machen kann. Wenn man zudem noch auf amerikanischen Webseiten unterwegs ist, entdeckt man häufig Filme, die hier entweder relativ unbekannt sind oder erst in einigen Monaten zu sehen sein werden.

Ich habe gestern auch wieder einen Film entdeckt, der wirklich gut zu sein scheint. Dafür spricht nicht nur, dass dieser schon zig Awards von Film-Festivals gewinnen konnte, sondern auch die Thematik scheint für mich sehr interessant zu sein.


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Dan Brown – The Lost Symbol ab September 2009

Dan Brown wurde am 22. Juni 1964 in Exeter, New Hampshire geboren und war Englischlehrer, bevor er the_lost_symbolSchriftsteller wurde. Seine bekanntesten Romane sind Illuminati und Sakrileg (The DaVinci Code). Der Autor gehört mit gerade einmal 5 veröffentlichten Büchern zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahrzehnte.

Das Geheimnis seiner Werke besteht wohl darin, dass diese oftmals in einem Umfeld von Wissenschaft und Relegion spielen. Angereichert mit zahlreichen Fakten und in der Realität vorhandenen Orten und Institutionen ist bei den Romanen von Dan Brown oftmals nicht auszumachen, ob es sich nun wirklich um Fiktion oder um wahre Begebenheiten handelt.

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Streits-Kino: Englische Filme und eine Sneak mitten in Hamburg

Das Grindelkino in der Grindelallee war für Filmfreunde früher eine wirklich populäre Adresse in Hamburg. Im Kino wurden neben den synchronisierten Filmen auch häufig die in englischer Sprache gefilmten Originalstreifen gezeigt.

Als ein wahres Ereignis galt damals die Sneak-Preview. Für 5 Euro ist man am Montagabend dabeigewesen. Zuerst begann es meistens mit einer Verlosung von nostalgischen Filmpostern und Freikarten, die vom Publikum gerne mit nach Hause genommen wurden. Im Anschluss daran wurden Nachos und Chips in die Menge geworfen – wer recht gut fangen konnte zählte damit zu den glücklicheren Sneakbesuchern.

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Filmkritik: Sieben Leben

Als ich in der letzten Woche in New York City war, hatte ich auch die Gelegenheit an einem Abend ins sieben_lebenKino zu gehen. Ich hatte die Wahl zwischen Valkyrie mit Tom Cruise oder Sieben Leben („Seven Pounds“) mit Will Smith. Ich habe mich für den zweiten Film entschieden, der am morgigen Donnerstag in unseren Kinos startet.
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