Espresso Teil 2 – Der perfekte Espresso

Im ersten Teil dieser Serie habe ich über die wichtigsten Fakten zum espresso1Thema Espresso geschrieben, Empfehlungen für Coffee-Shops und Cafés in Hamburg gegeben und die Arbeit eines Barista beschrieben. Wie bereits geschildert, ist der Preis in den Coffee-Shops doch häufig zu happig und wirkt abschreckend auf die Kundschaft.

Eigentlich wollte ich den zweiten Teil dieser Serie mit den unterschiedlichen Espressomaschinen füllen und eine Kaufempfehlung aussprechen. Dieses Versprechen von gestern, kann ich heute leider nicht einhalten. Ich finde es fehlt noch etwas Basiswissen, bevor wir uns den Maschinen widmen können. Bitte habt etwas Nachsicht und freut Euch auf den morgigen dritten Teil der Serie. Ich denke, dass aber auch dieser Teil wirklich lesenswert ist 😉

Im Jahr 2007 wurde 20 Prozent mehr Espresso und Caffè Crema in Deutschland getrunken als im Vorjahreszeitraum. Espresso und die daraus resultierenden Milchkreationen wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Latte sind also deutlich auf dem Vormarsch. Im ersten Teil habe ich von der unzähligen Menge an Coffee-Shops in deutschen Großstädten berichtet. Der Trend setzt sich immer mehr auch in den eigenen vier Wänden durch, was man an der schier unendlichen Auswahl an Maschinen in den Elektromärkten erkennt. Ein Elektromarkt wie Media Markt oder Saturn hat nicht mehr viele traditionelle Filterkaffeemaschinen im Angebot. Überall findet man Verkaufsflächen von Jura, Saeco und den anderen Herstellern in dieser Branche.

Bevor man jedoch den Espresso zu Hause genießen kann, sollte man erstmal wissen was den perfekten Espresso ausmacht. Eines der Qualitätsmerkmale ist z.B. die bekannte Crema. Sie sollte haselnussbraun sein und eine gewisse Stärke von einigen Millimeter haben. Die Crema schützt außerdem das Aroma des Espresso.

Kriterien für einen perfekten Espresso

Die meisten, die sich zu Hause mal einen Espresso gönnen möchten, haben womöglich den alten Espressokocher von Oma. Das dieser gar keinen richtigen Espresso macht (der Kocher entwickelt keinen ausreichenden Druck), wissen viele aber nicht. Um einen perfekten Espresso zuzubereiten bedarf es nämlich der folgenden Kriterien:

  • vorgewärmte Espressotasse
  • Das Wasser muss 88-94° Grad heiß sein
  • Der Druck muss 9 bar betragen
  • Das Kaffeemehl muss fein gemahlen sein
  • Die Durchlaufdauer muss ungefähr 25 Sekunden betragen, damit genau die Richtige Menge an Aromastoffen gelöst wird

Was ist die goldene 5-M-Regel?

Außerdem findet man im Internet die goldene 5-M-Regel, die besagt welche Faktoren einen guten von einem perfekten Espressos unterscheiden:

  • Mischung der Bohnen (Qualität der Bohnen, Röstung und Frische der Bohnen)
  • Menge des Kaffeepulvers (Optimal sind ca. 7 Gramm)
  • Mahlgrad (die Bohnen sollten nicht zu grob und nicht zu fein gemahlen sein)
  • Maschine (Temperatur, Druck und Qualität des Wassers)
  • Mensch (richtiges Tampern, dickwandige und vorgewärmte Tasse)

espresso_steamsAn diesen Faktoren kann man bereits erkennen, dass es sehr schwierig ist, den perfekten Espresso zuzubereiten. Demnach ist es nahezu unmöglich den gleichen Espresso in unterschiedlichen Cafés zu trinken. Nun wissen wir auch, warum es so schwer für die Vollautomaten oder Pad-Maschinen ist, einen wirklich guten Espresso zu bereiten.

Morgen werde ich im dritten Teil der Serie die drei verschiedenen Arten der Espressomaschinen vorstellen, ihre Vor- und Nachteile aufzeigen und eine Kaufempfehlung geben.

Quelle der Bilder: journeyscoffee, INeedCoffee

2 Gedanken zu „Espresso Teil 2 – Der perfekte Espresso“

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