Fotokurs Teil 2 – Equipment für den Einsteiger

Nachdem ich im ersten Teil zum Fotokurs meine Kamera vorgestellt habe, soll es in diesem Teil um das nötige Equipment gehen. Generell finde ich es beim Kauf einer Kamera sinnvoll auf den jeweiligen Akkutypen zu achten. Bei meiner Pentax K-m beispielsweise werden 4 AA-Batterien verwendet. Dies hat z.B. den Vorteil, dass ich im Notfall ganz einfach die Batterien austauschen und weiter fotografieren kann.

Bei herstellerabhängigen Formaten muss ich entweder eine Pause zum Laden des Akkus einlegen oder aber ich benötige einen zweiten Akku, den ich im Notfall einsetzen kann. Normalerweise sind herstellerabhängige Akkus jedoch viel teurer als normale AA-Batterien. Zudem können AA-Akkus beispielsweise teilweise in 15 Minuten geladen werden und sind im äußersten Notfall auch in fast jedem Supermarkt erhältlich.

Die Kameratasche

Die Kamera sollte in einer Kameratasche aufbewahrt werden. Diese schützt das Gerät vor Schmutz, Nässe und Stößen. Kamerataschen gibt es in einer Vielzahl an Formen und Farben. Beispielsweise sind einige Kamerataschen exakt an die Kamera angepasst, andere wiederum haben etwas mehr Spielraum und bieten oftmals Platz für weitere Objektive, Speicherkarten oder Akkus.

Außerdem kann die Tasche eine Umhängetasche, Gürteltasche oder gar ein Rucksack sein. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welche Tasche er kauft. Ich kann nur empfehlen eine Tasche mit etwas mehr Platz zu nehmen, um beispielsweise noch einen Akku, Schlüssel und Portemonnaie zu verstauen. Meine Tasche ist die Apex 120 AW von Lowepro, welche auch noch einen zusätzlichen Schutz gegen Wasser beinhaltet, der über die Tasche gestülpt werden kann und genügend Platz für Kleinkram bietet.

Das Stativ

Ich kann jedem ambitionierten Einsteiger empfehlen, dass man sich ein Stativ zulegt. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich wirklich eins brauche. Schließlich habe ich aber das Cullmann Stativ Alpha 2500 bei Amazon für 23 Euro (Normalpreis 72 Euro) bestellt. Wirklich schöne und gute Motive gelingen einem nicht ohne Stativ, da man die Kamera oft über mehrere Sekunden still halten muss. Das klingt vielleicht nicht so schwer, aber in der Praxis darf sich die Kamera dabei auch keinen Zentimeter bewegen. Ansonsten hat man oft ein unscharfes Bild als Resultat.

Der UV-Filter

Als weiteren Zubehörartikel, den man sich anschaffen sollte, ist ein UV-Filter zu nennen. Dieser ist ca. 0,1- 0,2 cm dick und wird vorne auf das jeweilige Objektiv geschraubt. UV-Filter dienen dazu ultraviolettes Licht zu blockieren. Dieses ist für das menschliche Auge zwar unsichtbar, nicht aber für fotografische Filme oder Sensoren, die in Digitalkameras verbaut sind. Wenn das UV-Licht nicht gefiltert wird, kann dies einerseits zu Unschärfen, andererseits zu einem Blaustich führen.

Durch ein UV-Filter werden diese Effekte unterdrückt, somit wird das Bild schärfer, kontrastreicher und hat weniger Farbfehler.

Die Streulichtblende

Die Streulichtblende ist auch als Sonnenblende oder Gegenlichtblende bekannt und soll verhindern, dass seitlich einfallendes Licht an Linsen oder anderen Kamerateilen reflektiert und auf den Film oder den Sensor gelangt.
Unerwünschte Bildeffekte, die durch reflektiertes Licht entstehen, werden Lens Flares genannt. Diese sind oft als Ringe oder Kreise auf den Bildern erkennbar. Allerdings zeigt die Streulichtblende keine Wirkung bei direktem Gegenlicht.

Der Vorteil an einem UV-Filter und einer Streulichtblende ist außerdem, dass sie die Frontlinse des Objektives schützen. Beide Zubehörartikel sind je für 20-35 Euro erhältlich.

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