Mehr Bewegung im Alltag: So geht’s!

Kennt ihr das auch? Ihr steht morgens auf, müsst zur Arbeit oder zur Uni und macht es vermutlich so wie ich früher und wahrscheinlich der Großteil der arbeitenden Bevölkerung. Es beginnt damit, dass ihr mit dem Bus zur U-Bahn-Station fahrt. Dort nehmt ihr auch gerne die Rolltreppe um auf den Bahnsteig zu kommen. Die Bahn kommt, ihr steigt ein und setzt euch auf den nächsten freien Platz. An der Zielhaltestelle steigt ihr aus, nehmt die Rolltreppe und lauft 5 Minuten zur Arbeit. Dort sitzt ihr dann 8 Stunden auf einem bequemen Bürodrehstuhl und kommt für 30 Minuten zum Essen in die Kantine. Auch dort sitzt ihr, oder esst ihr im Stehen? Nach dem Feierabend sieht der Heimweg natürlich genauso aus.

Problem: Viel zu wenig Bewegung

Wir merken hier bereits, dass wir viel zu oft sitzen und dem Körper kaum Bewegung gönnen. Wie soll man sich nur fit fühlen und aus dem Tal der Müdigkeit entweichen? Wir sind oft deshalb Abends so müde, weil der Kreislauf den ganzen Tag auf derselben Frequenz läuft und nicht, weil der Arbeitstag so anstrengend war.

Lösung #1: Fußweg oder Fahrrad

Aber ihr könnt es doch ganz einfach ändern. Entweder ihr nehmt – bei kleineren Strecken – den Fußweg um den Beinen morgens etwas Bewegung zu gönnen. Das ist nicht nur gut um den Kreislauf etwas in Schwung zu bringen, ihr werdet auch wacher an der frischen Luft. Wenn der Fußweg zu lang ist, nehmt ihr ein Fahrrad.

Lösung #2: Treppe statt Rolltreppe

Aber das ist eigentlich nichts Neues, oder? Der eigentliche Trick kommt jetzt. Ihr nehmt einfach die Treppe zur Bahnstation und nicht die Rolltreppe. Klingt das nicht blöd? Ihr könnt ja einmal drauf achten. Es ist sooo auffällig, ihr könnt es nicht übersehen. Wenn ihr morgens aus der Bahn steigt, achtet einmal drauf, wie viele Leute sich auf die Rolltreppe quetschen oder – am besten – sogar anstehen um auf die Rolltreppe zu kommen, obwohl es doch links oder rechts eine Treppe gibt.

Lösung #3: Treppe statt Aufzug

Das ist doch sinnlos! Genauso verhält es sich bei der Arbeit. Anstatt des Aufzugs in den 4. Stock, nehmt ihr eben die Treppe um ins Büro zu kommen. Das macht ihr nicht nur morgens, sondern auch nach der Mittagspause oder nach den Meetings so.

Natürlich ist das anstrengend, aber das geht Euch nur in der ersten Woche so. Bereits in der 2. Woche werdet ihr merken, dass die Beine nicht nach dem ersten Stockwerk aufgeben wollen, sondern evtl. erst nach dem zweiten. Und es wird jede Woche besser. Ich höre häufig von Freunden, dass sie keine Lust auf Sport haben, weil es anstregend ist. Ja, Sport ist anstrengend! Aber doch nur dann, wenn man nicht trainiert ist.

Sport macht süchtig

Es gibt sogar Leute, die z.B. jeden zweiten Tag joggen gehen. Wenn diese nun eine Woche, aufgrund von einer Krankheit o.ä., nicht laufen gehen können merken sie sofort, dass es ihnen nicht gut geht. Der Kreislauf ist im Keller und der Körper schreit somit förmlich nach Bewegung.

Fußballer, die lange verletzt sind, können auch im ersten Spiel keine 90 Minuten durchspielen. Es sei denn, sie haben vorher kräftig trainiert.

Es ist so einfach, ihr müsst nur hingucken und überall entdeckt ihr die Möglichkeiten. Wenn ihr Mittags die Zeit habt, könnt ihr z.B. auch 5-10 Minuten dafür verwenden, um einmal um den Block zu gehen. Das macht uns nicht nur aktiver (wir denken an die frische Luft), sondern die Gedanken an die Arbeit werden etwas verdrängt und wir starten mit mehr Energie in den Nachmittag.

Heute ist Sonntag. Ihr könnt es also gleich morgen einmal ausprobieren und lasst es mich in den Kommentaren wissen! Viel Erfolg!

8 Gedanken zu „Mehr Bewegung im Alltag: So geht’s!“

  1. Ich war gestern snowboarden.
    Das erst mal nach einer Pause von 7 Monaten.
    Ich habe Muskelkater.
    Ich geh erst mal baden. 🙂

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  3. Ich benutze immer(!) die Treppe anstatt der Rolltreppe. Das gibt einem selbst auch ein besseres Gefühl – man hat wenigstens etwas Sport gemacht. Ich sehe aber auch so viele Menschen (gerade Übergewichtige), die einfach viel zu bequem sind und lieber in aller Ruhe sich rauf und runter fahren lassen. Das Gleiche beobachte ich auf Arbeit. Wieso muss man vom 2. in den 3. Stock mit dem Fahrstuhl fahren? Das ist doch bekloppt!

  4. Ich finde auch, dass man viel öfter mal einkaufen gehen sollte, statt mit dem Auto zu fahren. Aber man ist halt zu gemütlich. Auf Arbeit nehme ich auch fast ausschließlich die Treppe. Wie Tom schon sagt, man beobachtet so viele Dicke die eine Etage mit dem Fahrstuhl überbrücken. Die brauchen sich nicht zu wundern…

  5. Ja, da habt ihr Recht. Ich denke auch, dass man oft Dinge mit dem Auto/Bus/Bahn erledigt, weil man einfach nicht das Rad aus dem Keller holen möchte. Aber wenn man sich einmal zurückbesinnt, wann man das letzte Mal Fahrrad gefahren ist, wird mir immer deutlich, dass man dadurch, besonders morgens, munter wurde!

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