Meine Geschichte des Kaffees – Teil 3 – Warum Kaffee gesund ist

In Teil 1 dieser Serie habe ich über die Herkunft und den auferstandenen Kult rund um Kaffee berichtet. Der zweite Teil beschäftigte sich dann mit möglichen Alternativen zum Coffee-Shop für zu Hause. Doch warum trinken Menschen überhaupt Kaffee? Bloß weil dieser gut schmeckt? Kaffee hat viele Fähigkeiten und ich habe in einem Magazin gelesen, dass neue Forschungen die früher negativen Gerüchte um das schwarz-braune Getränk widerlegen und die positiven Eigenschaften hervorheben.

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Kaffee steigert die geistige Leistungsfähigkeit

Kaffee enthält Koffein. Und gerade Koffein sorgt dafür, dass unser Kurzzeitgedächtnis trotz Müdigkeit logisch denken kann. Weiter sorgt Koffein für längere Konzentrationsphasen und beschleunigt die Informationsverarbeitung. Man darf hier aber nicht denken, dass man nach einer Tasse Kaffee plötzlich einen IQ von 300 bekommt, denn Kaffee verbessert nicht die Intelligenz aber es verbessert wichtige Funktionsbausteine, die mit der Intelligenz zusammenhängen.

Kaffee steigert die körperliche Leistungsfähigkeit

Neben der geistigen Leistungsfähigkeit wird durch den Genuss von Kaffee auch die körperliche Leistung gesteigert. In verschiedenen Studien wurden durchtrainierte Athleten, Gelegenheitssportler und eher weniger aktive Menschen untersucht. Das Ergebnis war, dass Koffein den Müdigkeitszustand verzögert und die Leistung im Training verbessert. Um diesen zusätzlichen Leistungsschub abzufragen benötigt man nicht mehr als ein oder zwei Tassen Kaffee.

Kaffee schützt Körperzellen vor Oxidationsschäden

Zugegeben: Die oberen Fakten sind fast jedem Menschen bekannt, der sich einmal mit den Wirkungen von Kaffee beschäftigt hat. Als ich etwas über die Gesundheit von Kaffee im Nespresso-Magazin gelesen habe, war dieser Punkt jedoch neu für mich. Kaffee gilt als eine der wichtigsten Quellen für Antioxidantien.

Antioxidantien sind sind ein bewiesenes Mittel gegen die reaktiven Sauerstoffspezies und bekämpfen freie Radikale in unserem Körper. Reaktive Sauerstoffspezies werden im Laufe der Jahre durch normale Stoffwechselprozesse automatisch gebildet. Diese Produkte schädigen unseren Zellen und können das Altern beschleunigen – wenn man nichts dagegen unternimmt. Eine weitere Art der reaktiven Sauerstoffspezies sind die freien Radikale, die die gefährlichsten ihrer Art sind. Auch diese können Schäden hervorrufen.

Wenn der Körper von diesen Spezies überlastet ist, spricht man von Oxidativem Stress, der durch Entzündungen, Zigarettenrauch, Luftverschmutzung, Strahlen (inkl. Sonnenstrahlen), bestimmten Sportarten und einer schlechten Ernährung verstärkt wird. Bei zu hohem oxidativem Stress versagen die Abwehrmechanismen des Körpers gegen die reaktiven Sauerstoffspezies.

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Der Alterungsprozes durch oxidativen Stress

Angeblich ist der Alterungsprozess des Menschen u.a. durch viele Schädigungen des Gewebes zurückzuführen, die durch reaktive Sauerstoffspezies verursacht wurden. Demnach ist eine Ursache für den Alterungsprozess ein Ungleichgewicht zwischen Schädigungs- und Reparaturmolekülen.

Kaffee mit seinen Antioxidantien hilft also dem Körper gegen reaktive Sauerstoffspezies vorzugehen.

Natürlich gehört neben dem Genuss von Kaffee auch eine ausgewogene Ernährung dazu, um dem Körper im Kampf gegen oxidativen Stress zu helfen. Und zudem bedeutet es nicht, dass man nun jeden Tag 3 Kannen Kaffee trinken sollte und man plötzlich so alt wird wie der Highlander. Ein gemäßigter Konsum ist hier angebracht!

Übrigens: Weitere Quellen für Antioxidantien sind: Knoblauch, Blaubeere, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao.

Quelle der Bilder: poolie, renee.hawk

3 Gedanken zu „Meine Geschichte des Kaffees – Teil 3 – Warum Kaffee gesund ist“

  1. Hat nicht vor allem Espresso im Vergleich zum normalen Filterkaffee viele gesunde Eigenschaften? Ich meine das mal gelesen zu haben.

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