Das neue Virus und ich – die Schweinegrippe als ständiger Begleiter

Es vergeht seit Monaten kein Tag, an dem die Schweinegrippe nicht thematisiert wird. Ohne die Ernsthaftigkeit dieser Viruserkrankung herunterzuspielen, so möchte ich doch meinen Unmut über den medialen Umgang mit der Schweinegrippe, wobei ich diese Bezeichnung echt ätzend finde, kundtun.

Ich selber habe mich noch nicht angesteckt, kenne jedoch Menschen die diese Grippe überstanden haben. Nach meinen empirischen Beobachtungen eines Erkrankten zu Folge, glich der Verlauf doch dem der saisonalen Grippe, was mich zunächst etwas überrascht hat. Hieß es denn nicht kurz nach Import des Virus nach Deutschland, dass es in der Heftigkeit und Schwere seines Gleichen suche? Dies mag auch für die allseits genannten Risikogruppen zutreffen. Aber: Wir, der gemeine, nicht-chronischkranke, nicht-schwangere und nicht-alte Pöbel, so möchte ich behaupten, sind in der Lage diese Grippe auszusitzen.

Man sollte sich auch immer vor Augen halten, wieviele tausend Menschen jährlich an der „normalen“ Grippe sterben: In Deutschland erkranken jedes Jahr vier bis zehn Prozent der Bevölkerung an Grippe. Das Robert-Koch-Institut geht von jährlich 5000 bis 15 000 Grippetoten in Deutschland aus. Das soll jetzt keinesfalls die Schweinegrippe in ihrer Gefährlichkeit relativieren, jedoch muss man sich doch wundern, wieso nicht jedes Jahr so ein Trubel veranstaltet wird wegen der saisonalen Grippe?! Die Menschen, die mich heute fragen, ob sie sich oder ich mich impfen lasse, haben in den letzten Jahren nie oder kaum ein Wort über die Impfung der saisonalen Grippe verloren. An der Grippe sterben (bisher) weit mehr Menschen und trotzdem brach nie eine derartige Impfmanie aus.

Zudem habe ich am Wochenende einen Bericht darüber gesehen, wer eigentlich an der Schweinegrippe verdient: Ärzte bekommen ca. 5 Euro pro Impfpatient, Apotheken so um die 8 Euro. Also die verdienen sich jedenfalls keine goldene Impfnase. Interessant wird es jedoch beim Produzenten (u.a.) Glaxo Smith Kline. Der Gewinn für dieses Pharmaunternehmen geht in die Hunderte Millionen, schließlich hat die BRD 50 Mio Impfdosen bestellt (weltweit verdient gsk 3,5 Mrd Dollar an den Impfungen!!!). Keine schlechte Summe für ein Mittelchen, was nicht wirklich lang und ausführlich klinisch erforscht wurde. Dazu kommt aber noch, dass Glaxo Smith Kline, dank dem Abkommen mit der Regierung, nicht einmal haftbar gemacht werden kann, wenn unbekannte und unerfreuliche Nebenwirkungen auftreten sollten. Die Millionen kassieren, aber für das eigene Produkt nicht einstehen. Wenn dieser Konzern seinem Impfstoff so wenig vertraut, dass er dafür nicht haften möchte, so frage ich mich doch, ob ich diesem Impfstoff vertrauen möchte?

Ich bin zwar kein gestandener Revoluzzer, jedoch habe ich nun für mich beschlossen, so lange ich keiner Risikogruppe angehöre, mich NICHT impfen zu lassen. Zwar sitzt der Staat dann leider auf meiner Impfdosis, jedoch verstehe ich es als Zeichen an die Pharmaunternehmen, auch wenn es ein sehr kleines ist, was ich setze. 😉

Ein Gedanke zu „Das neue Virus und ich – die Schweinegrippe als ständiger Begleiter“

  1. ich gehöre auch zu denen die sich nicht impfen lassen werden. der virus mutiert doch eh und dann bringt das impfen auch nix mehr und es sind sowieso zu viele unbekannte nebenwirkungen damit verbunden…neeneee ich lass die finger davon, hatte auch noch nie eine normale grippe, also werd ich es auch jetzt schaffen gesund durch den winter zu kommen *festdavonüberzeugtsei*

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