Plastic Planet – Kinofilm über die negativen Folgen der Kunststoffflaschen

Der Großvater von Werner Boote war Geschäftsführer eines Unternehmens in dem Plastik produziert wurde. Werner Boote selbst ist Regisseur des Films Plastic Planet und hat die letzten 10 Jahre damit verbracht, Infos für diesen Film zu sammeln.

Seit dem 25. Februar ist Plastic Planet bei uns im Kino zu sehen – aber worum geht es überhaupt? Der Film ist kein Hollywood-Blockbuster, der die Zuschauer mit technischen Raffinessen und Staraufgebot in die Kinos locken soll. Vielmehr steckt hinter dem Titel eine Nachricht. Der Trailer beginnt mit dem Text Wenn Sie diesen Film gesehen haben werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.

Tatsächlich ist fast jedes Getränk, dass wir im Supermarkt kaufen in einer Plastikflasche abgefüllt. Schließlich ist die Last auf dem Weg nach Hause auch deutlich geringer als wären all die Flaschen aus Glas. Aber kann das Gesund sein? Man geht teilweise davon aus, dass Plastikflaschen nicht bei über 40 Grad gelagert werden sollen, da dann Substanzen in den Inhalt übergehen können. Schaut man sich einmal an, wo Getränkeläden oder private Haushalte ihre Getränke teilweise im Sommer lagern kann einem schon ganz anders werden.

Das Plastikzeitalter – wir sind mitten drin

Wir leben derzeit im Plastikzeitalter. Nicht nur Getränke sondern auch fast jedes andere Lebensmittel wird in Plastik verpackt und zum Verkauf angeboten. Müsste nicht auf der Packung vermerkt sein, welche Stoffe eventuell in das Lebensmittel übergegangen sein könnten?Werner Boote spricht in seinem Film mit verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt – darunter sind Industrielle, Wissenschaftler und Betroffene, die alle etwas zu der Faszination und den Gefahren von Plastik zu sagen haben. Der schonungslose Umgang mit Plastik kann für die Menschen angeblich auch gefährlich werden. Eine Chemikalie, die häufig in Plastikflaschen zu finden ist nennt sich Bisphenol A, die vorrangig in der Innenbeschichtung der Flaschen enthalten ist. Diese Hormon-Chemikalie steht im Verdacht krebserregend zu sein und u.a. abnehmende Fruchtbarkeitsraten auszulösen.

Aber nicht nur für den Menschen lauern Gefahren. In den Weltmeeren gibt es derzeit sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut soll Plastik nachweisbar sein. Kann das gesund sein? Weiter wird gesagt, dass die Menge an produziertem Plastik seit Beginn des Plastikzeitalters ausreichen würde den gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Die Industrie in Deutschland sagt, dass in den herkömmlichen Plastikflaschen kein Grenzwert überschritten wird. Ganz sicher können wir uns wohl nicht sein. Es könnte sich also lohnen den Film im Kino zu sehen, da dort viele Fragen geklärt werden sollen. Außerdem kann ich die Website zum Film Plastik Planet empfehlen auf der viele weitere Infos zum Thema Plastik zu finden sind.

4 Gedanken zu „Plastic Planet – Kinofilm über die negativen Folgen der Kunststoffflaschen“

  1. such a gorgeous dress! … and i love those 60s up lace boots from last post – and of course the words of it.actually i wanted to check out a new vintage store in my city on saturday – but today i didn't went to work because i'm sick. hopefully i'm feeling better tomorrow. …

  2. Trumpet of the Swan is indeed a wonderful book (for those that have ears, or even those who don't) about a place near and dear to me. Charlotte's Web is a book I've always thought of as a story for everyone – it's not just for kids, just like the Trumpet.

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