Restaurantkritik: Zala – indisches Restaurant in Hamburg

Als Student nimmt die Ernährung teilweise komische Züge an. Besonders in meinem letzten Semester habe chicken_tikka_masalaich mich in erster Linie vom Pizzaservice meines Vertrauens ernährt. Es wird also Zeit meine Geschmacksnerven wieder auf richtiges Essen umzustellen. Ich mag Essen, dass mit viel Sauce zubereitet wird. So wird wenigstens das trockenste Essen der Welt noch zu einem kulinarischen Erlebnis.

Indische Mahlzeiten werden häufig mit viel Sauce zubereitet und sind daher wahrscheinlich genau das Richtige für mich. Am Wochenende wurde es also Zeit solch ein Restaurant zu besuchen. Die Wahl fiel auf das Zala am Hamburger Rothenbaum. Von außen wirkt es, besonders Abends, durch das gelblich-orange Licht sehr einladend. Auch beim Betreten des Restaurants wurde dieser Eindruck nicht getrübt. Die Sitze sind gemütlich, könnten aber noch etwas weicher sein.

Der Kellner wirkte etwas lustlos, nahm die Bestellung aber fehlerfrei auf und lieferte die vier bestellten Mahlzeiten zeitgleich und in ausgezeichneter Temperatur an den Tisch. Zuvor gab es als kostenlose Vorspeise Papadam (frittierter Fladen aus Linsenmehl) mit drei Dips. Der mit Safran gewürzte Reis war sehr locker und ließ sich unbegrenzt und kostenlos nachbestellen. Alle Personen am Tisch waren mit ihrem Essen äußerst zufrieden. Auch meine Wahl entpuppte sich, dank der Sauce, als Richtige! Die Preise (ca. 12,90 / Mahlzeit) sind für die Portionen in Ordnung und hinterlassen keinen faden Beigeschmack.

Im Nachhinein habe ich gelernt, dass Zala ebenfalls ein Lieferservice für indisches Essen in Hamburg ist. Leider kann ich das gelieferte Essen nicht beurteilen, weil ich es noch nicht ausprobiert habe. Die Preise beim Lieferservice sind günstiger als im Restaurant. Für jeden, der etwas anderes außer Nudeln, Pizza, Brot oder den alltäglichen Mahlzeiten erleben möchte, dem kann ich Zala mit seinen Tandooris und Tikkas in Hamburg durchweg empfehlen.

Die Kette gibt es auch in Barmbek, Wandsbek und Winterhude.

Quelle des Bildes: miikkahoo

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