Ein beliebtes Essen in Deutschland ist die Currywurst. Diese wird traditionell aus Schweinefleisch hergestellt. Seit geraumer Zeit versuche ich weniger Schweinefleisch zu essen, denn viele Artikel sprechen immer häufiger von den negativen Folgen des Verzehrs von Schweinefleisch. Einige Artikel sagen sogar, dass die Krankenkassen kein Defizit aufweisen würden, wenn in Deutschland der Verzehr von Schweinefleisch verboten wäre.

Die Fakten
- Das Schwein lagert Fettreserven intrazellulär ein, wodurch auch mageres Schweinefleisch einen hohen Fettgehalt aufweist.
- Durch den hohen Cholesteringehalt des Fleisches, ist die Gefahr an Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken, höher.
- Aufgrund der Struktur der Eiweißmoleküle des Schweinefleisches neigen diese schneller zu faulen, als die Moleküle anderer Fleischsorten. Die Fäulnisprodukte der Moleküle belasten Lymphe, Blut und Leber des Menschen.
- Zudem ist die Eiweißstruktur des Schweins dem des Menschen sehr ähnlich, wodurch das Abwehrsystem solche faulen Eiweißmoleküle nicht erkennt und passieren lässt. Dadurch dringen die Moleküle ungehindert in unsere Zellen ein.
- Außerdem schwächt Schweinefleisch das Bindegewebe und führt somit zu Wassereinlagerungen, wodurch das Gewebe aufquillt.
- Die Widerstandsfähigkeit von Sehnen und Bändern werden durch die Schleimsubstanzen des Schweinefleischs geschwächt, wodurch Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis und Bandscheibenschäden begünstigt werden.
- Um Schweine schnell und gesund zu züchten werden Wachstumshormone benutzt, die der Mensch oft mit der Nahrung aufnimmt. Dadurch wirken diese Hormone bis zur Pubertät auf das Körperwachstum. Danach wirken diese Hormone ebenfalls und fördern Entzündungen, Gewebsauftreibungen und das Wachstum von Krebszellen.
- Die Konzentration von Histamin ist im Schweinefleisch die Höchste im Vergleich zu allen anderen Fleischsorten. Histamin gilt als bedeutender Auslöser von allergischen Reaktionen. So werden z.B. allergische Hautausschläge wie Nesselsucht und Neurodermitis oder Heuschnupfen und Asthma verstärkt. Durch das Histamin führt Schweinefleisch zu einer geringeren Stressbelastbarkeit des Körpers, da es ein Stresshormon ist.
- Das Fett des Schweinefleischs ist sehr schwer wieder aus dem Körper zu bekommen und sein Gift belastet das Nervensystem. Zudem schadet Schweinefleisch unseren Lymphbahnen und hemmt somit die Entgiftung unseres Körpers.
Der fehlende Ausscheidungsprozess
Das eigentliche Problem dabei ist, dass Schweinefleisch nicht über Entgiftungsventile wie Urin, Atemluft, Darmausscheidungen oder über die Haut abgegeben werden kann. Die Ausscheidungsorgane fallen damit weg und der Körper muss den Weg über krankhafte Ventile, also Entzündungen, wählen. Bei geringeren Mengen von Schweinefleisch können solche Entzündungen noch ausbleiben, da die schädlichen Stoffe erstmal im Bindegewebe eingelagert werden, was aber keineswegs harmlos ist. Dies kann man häufig am äußeren Erscheinungsbild des Menschen erkennen.
Angeblich konnte man im 2. Weltkrieg bei Soldaten Geschwüre an den Unterschenkeln, Blinddarmentzündungen, Gallenblasenentzündungen, akute Darmerkrankungen, akute Ekzeme und Furunkel feststellen. Diese traten bei der restlichen Bevölkerung nicht auf, wodurch die Vermutung nahelag, dass der übermäßige Verzehr des Schweinefleisches den Soldaten diese Krankheitsbilder zugefügt haben.
Schweinefleisch Teil 2 – Alternativen und Tipps ist am 06.11.2008 erschienen
In diesem Teil habe ich die ungesunden Fakten des Schweinefleischs zusammengefasst. In dem zweiten Teil, der am Donnerstag (06.11.2008) erschienen ist, wird über Alternativen und Tipps berichtet. Wenn ihr den zweiten Teil dieses Artikels nicht verpassen wollt, empfehle ich Euch meinen RSS-Feed zu abonnieren.
Quelle des Bildes: carlsonimkeller
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Ich kann und will auf meine Currywurst nicht verzichten!
mal davon abgesehen sind schweine sehr intelligente tiere und werden milliardenfach abgeschlachtet.
aber das interessiert eh keinen…