Wenn ich Abends oder am Wochenende die Wahl zwischen Bier habe, dann greife ich meistens zu einem Weizenbier. Das war früher mal anders, hat sich aber in den letzten Jahren dorthin entwickelt. Ich habe den Eindruck, dass viele Leute ab 20 Jahren wieder verstärkt zu Weizenbier greifen. Dabei kann man über das “beste Bier” bekanntlich streiten und Geschmäcker sind verschieden. Dennoch, lohnt sich ein Bernstein-Weizen?

Die Platzhirsche
Erdinger, Paulaner und Franziskaner sind wohl die drei größten Namen im Weizenbiermarkt hierzulande. Selbst Krombacher und das gute als Flensburger gibt es mittlerweile als Weizenbier. Ein Freund machte mich damals auf das Störtebeker Bernstein-Weizen aufmerksam und sagte, dass ich es unbedingt einmal probieren sollte.
Das Abenteuer
Zum nächsten Bundesliga-Spieltag sollte das mir unbekannte Bier also auf dem Tisch stehen. Unsere Mission gestaltete sich jedoch äußerst schwierig. Ich habe in Hamburg keinen Supermarkt entdecken können, der Störtebeker in seinem Sortiment hatte. Ein paar Wochen verstrichen und wir hatten bestimmt 10 verschiedene Supermärkte besucht. Selbst ein Getränke-Geschäft, welches 250 Biersorten vorrätig hat, konnte uns nicht dieses Bier verkaufen.
Also haben wir der Stralsunder Brauerei GmbH eine E-Mail geschrieben und um Hilfe gebeten. Letztendlich gibt es, vorrangig EDEKA, einige Supermärkte, die dieses Bier führen. Also machten wir uns auf den Weg zu Struve, der in Hamburg viele Edeka-Märkte besitzt.
Nach ein paar Minuten stießen wir also auf ein Aufsteller mit Störebeker Bernstein-Weizen im 6-Pack.
Der Geschmack
Genug von der Abenteuergeschichte! Wie schmeckt es? Es ist, meiner Meinung nach, deutlich fruchtiger als vergleichbare Weizenbiere. Wenn man ein Bernstein-Weizen trinkt, mag es einem nicht sofort auffallen, obwohl es mir anders ging. Aber spätestens wenn Ihr vor oder nach dem Störtebeker ein zweites Weizenbier einer anderen Marke trinkt, stellt man den Unterschied fest. Sehr lecker!
Der Preis
Während das Duckstein Weizen aufgrund seines Geschmacks eher für dunkle Winterabende geeignet ist, kann das Störtebeker besonders im Sommer überzeugen. Und mit 3,99 Euro (exkl. Pfand) finde ich den Preis von 0,67 Euro für eine Flasche sehr fair.
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