The Story of Stuff – Warum man Funktionierendes nicht wegwerfen sollte

Wir benutzen Rohstoffe um Waren zu produzieren. Diese Waren werden zu Geschäften transportiert, dort zum story_of_stuffKauf angeboten und schließlich werfen wir die gekauften Waren wieder in den Müll. Durchschnittlich werden neu-gekaufte Waren nach spätestens 6 Monaten in den Müll geworfen und durch Neue ersetzt. Aber warum? Oftmals sind die Waren nach wie vor funktionstüchtig, jedoch wird uns durch Werbung und die Medien suggeriert, dass die neue Ware viel besser ist und sofort gekauft werden müsse.

Die Story of Stuff erklärt in knackigen 20 Minuten, wie die einzelnen Produkte hergestellt, vermarktet, verkauft und letztlich verschrottet werden. So wird der Kreislauf in einfacher Weise dargestellt, in Wahrheit ist er jedoch viel komplizierter. In dem kurzen Film wird in interessanter Art und Weise hinter die Kulissen geschaut und erklärt, dass es in dem verschwenderischen Maße nicht weitergehen kann. Früher waren die Menschen viel sparsamer und haben ihre Produkte so lange benutzt, bis diese wirklich kaputt waren. Diese Denkweise ist heutzutage kaum noch vorzufinden und die „Story of Stuff“ möchte uns darauf hinweisen und zeigt dabei auf interessante Weise, wie es zu dieser Denkweise kommt.

Ein Fehler seitens der Industrie und der Regierung? Annie Leonard, die die Story moderiert sagt, dass diese Denkweise von Menschen erfunden wurde und wieder umgekehrt werden müsse. Wenn wir uns ein Produkt kaufen oder ein anderes wegwerfen ist es nicht bloß die Tat an sich, sondern der Film zeigt, welche anderen Faktoren ebenfalls daran beteiligt sind und eine viel größere Rolle spielen, als bisher gedacht.

Den Film könnt ihr Euch hier kostenlos im .mov-Format herunterladen (50MB). Ansonsten könnt ihr auf der internationalen Website des Clips auch eine synchronisierte deutsche Version anschauen. Nehmt Euch 20 Minuten Zeit und guckt es Euch an, es lohnt sich!

Ein Gedanke zu „The Story of Stuff – Warum man Funktionierendes nicht wegwerfen sollte“

  1. Danke für den Tipp. Es lohnt sich wirklich sich das Video mal anzusehen.

    Ich denke, dass es auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Allerdings bezweifle ich große Effekte, denn der einzelne kann ja kaum was tun um diesen Umstand zu verändern…

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