Warum wir Menschen kaum/ kein Fleisch essen sollten. Teil 1.

Ich habe mich bereits Anfang dieser Woche auf unserem kleinen Kreativ-Blog frollein-liebelei.de über das Thema Fleischkonsum ausgelassen, wenn auch nur kurz. Anlass dazu gab mir Lady Gaga, die es fertig brachte in einem Outfit bestehend aus 10kg Rindfleisch zu den diesjährigen VMA’s zu erscheinen. Ich finde das erschreckend.

Ich lese zur Zeit den Bestseller von Richard David Precht „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“, in dem es darum geht, dem Otto Normalverbraucher die Philosophie einmal etwas näher zu bringen und über sich und die Welt in der man lebt nachzudenken. Durchaus gelungen, wie ich finde!

Jedenfalls bin ich gestern bei folgendem Kapitel angelangt: „Jenseits von Wurst und Käse. Dürfen wir Tiere essen?„. Herr Precht wählte für dieses heiß diskutierte einen wahnsinnig tollen Einstieg, den ich euch hier vorstellen möchte. Es ist eine Geschichte. Mein persönliches Statement zu dieser Geschichte lest ihr dann im folgenden Post von mir. Vielleicht sogar schon morgen ;-).

„Stellen Sie sich vor, eines Tages landen fremde Wesen aus dem All auf unserem Planeten. Wesen wie in dem Hollywood-Spielfilm Independence Day. Sie sind unglaublich intelligent und dem Menschen weit überlegen. Da nicht immer ein todesmutiger US-Präsident im Kampfflugzeug zur Verfügung steht und diesmal kein verkanntes Genie die außerirdischen Computer mit irdischen Viren lahmlegt, haben die fremden Wesen die Menschheit in kürzester Zeit besiegt und eingesperrt. Eine beispiellose Terrorherrschaft beginnt. Die Außerirdischen benutzen die Menschen zu medizinischen Versuchen, fertigen Schuhe, Autositze und Lampenschirme aus ihrer Haut, verwerten ihre Haare, Knochen und Zähne. Außerdem essen sie die Menschen auf, besonders die Kinder und Babys. Sie schmecken ihnen am besten, denn sie sind so weich, und ihr Fleisch ist so zart.

Ein Mensch, den sie gerade für einen medizinischen Versuch aus dem Kerker holen, schreit die fremden Wesen an:

>Wie könnt ihr so etwas tun? Seht ihr nicht, dass wir Gefühle haben, dass ihr uns weh tut? Wie könnt ihr unsere Kinder wegnehmen, um sie zu töten und zu essen? Seht ihr nicht, wie wir leiden? Merkt ihr denn gar nicht, wie unvorstellbar grausam und barbarisch ihr seid? Habt ihr denn überhaupt kein Mitleid und keine Moral?< Die Außerirdischen nicken. >Ja, ja<, sagt einer von Ihnen. >Es mag schon sein, dass wir ein bisschen grausam sind. Aber seht ihr, wir sind euch überlegen. Wir sind intelligenter als ihr und vernünftiger, wir können lauter Dinge, die ihr nicht könnt. Wir sind eine viel höhere Spezies, ein Dasein auf einer ganz anderen Stufe. Und deshalb dürfen wir alles mit euch machen, was wir wollen. Verglichen mit uns, ist euer Leben kaum etwas wert. Außerdem, selbst wenn unser Verhalten nicht ganz in Ordnung sein sollte – eines steht trotzdem fest: Ihr schmeckt uns halt so gut!<" Ich verweise noch einmal darauf, dass diese Geschichte aus dem Buch von Herrn Richard David Precht zitiert wurde und diese auch als Zitat kenntlich gemacht wurde.

5 Gedanken zu „Warum wir Menschen kaum/ kein Fleisch essen sollten. Teil 1.“

  1. Eigentlich wollte ich diesen Bestseller auch mal lesen aber irgendwie ist mir das zu drastisch. Essen hat auch etwas mit Lebensqualität zu tun…
    Was ist eigentlich mit Fischen? Soll ich auch weniger Fisch essen, damit weniger Fische sterben? Haben Fische keine Gefühle?
    Lebt Herr Precht so? Oder verdient er einfach nur viel Geld mit seinem Buch?
    LG Rz

  2. Also ich finde das Zitat vielleicht auch ein bißchen krass, aber leider ist es absolut wahr! Ich bin mir ziemlich sicher, wenn jeder einzelne von uns die Tiere, töten und schlachten oder verarbeiten in irgendeiner Form müsste, die er essen will, dann gäbe es mehr Vegetarier als Fleisch-Esser! Natürlich hat es was mit Lebensqualität zu tun, aber das muss man irgendwie für sich selbst entscheiden. Und manches ist wirklich sehr lecker, das muss man ja auch mal eingestehen 🙂

  3. Ich denke, die Natur hat die Nahrungskette vorgegeben. Jahrtausende hat sich der Mensch von Fleisch und Fisch ernährt. Ackerbau und der Verzehr von Getreide und Gemüse kam erst von ein paar tausend Jahren dazu. Es käme doch auch niemand auf die Idee, z. Bsp. einen Löwen zu überreden vegetarisch zu leben. Warum nur versucht der Mensch sich immer gegen die Natur zu stemmen?

  4. Es geht in unserer Gesellschaft zuallererst auch um die Frage, welches Fleisch wir essen. Ich bin der Meinung, man soll die Freiheit haben Fleisch zu essen. Allerdings sollte es man sich selbst genau darüber informieren, ob man Tiere aus Massentierhaltung u.ä. konsumiert. Es ist ein regelrechtes Verbrechen, die Leute nicht zu informieren. Die, die in besinnungslosen Momenten bei Penny zur „Ekel“-Salami greifen -und dies nicht tun, weil sie pro-Intensivtierhaltung sind, sondern schlichtweg, weil sie es in diesem Moment nicht besser wissen- diese Leute sollte man mit ausreichenden Informationen versorgen, damit sie wenigstens die Wahl haben, sich gegen diese wiederwärtigen Produkte zu entscheiden. Die Lebensmittelindustrie will den Leuten bewusst diese Informationen vorenthalten, damit sie weiterhin billig produzieren können. Waren aus Massentierhaltung sollten am besten mit Warnhinweisen versehen werden (wie sie bei den Zigaretten eingeführt wurden:-D). In England sind alle vegetarischen Nahrungsmittel mit einem grünen „V“ gekennzeichnet. So sollte es auch in Deutschland sein! In Deutschland sind ja nichteinmal alle mit Kälberlab produzierten Käseprodukte als solche gekennzeichnet.
    Der erste Schritt sollte sein, die qualvolle Lebenssituation dieser Tiere abzuschaffen, damit wäre schon viel erreicht!

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