Warum wir Menschen kaum/ kein Fleisch essen sollten. Teil 2.

Im letzten Beitrag habe ich euch eine kleine Geschichte vorgestellt, in der es darum ging, wie intelligente Wesen aus dem All den Menschen in einer Terrorherrschaft bezwingen und ausnutzen, weil sie schlichtweg klüger und somit lebenswerter sind.

Die Intention die der Autor bei der Erstellung dieser Geschichte hatte, sollte Allen klar sein. Die intelligenten Wesen aus dem All stehen metaphorisch für uns Menschen auf dieser Erde. Wir unterdrücken die Natur und die Tiere, da wir ihnen überlegen sind. Wir haben eine Kultur, können uns durch Sprache verständigen und besitzen eine Moral.

Diese Moral ist jedoch für die Tonne. Wir Menschen haben uns aus Bequemlichkeit eine Doppelmoral zugelegt: Leben ist nur dann lebenswert, wenn es sich um den Menschen handelt. Bei Tieren zeigt sich das ganz besonders. Diese benutzen wir für diverse Experimente: Ui, ein neuer Volumenmascara soll auf den Markt. Testen wir doch neue Inhaltsstoffe auf ihre Verträglichkeit. Dies ist ganz leicht: Man nehme Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde oder auch Affen, träufle ihnen die brennenden, unbekannten Substanzen unter Gewalteinwirkung in die Augen und warte was passiert. Oh fein, nach drei Testphasen scheint das Produkt reif für den Markt. Nun können wir unsere verbrauchten süßen, kleinen, pelzigen Freunde wegschmeißen und verbrennen. Sie wurden ja schließlich nur geboren für diesen Zweck.

Das zum Thema Doppelmoral. Wir Menschen können mit Tieren alles machen, sie sind uns ja weit unterlegen.

Nun zurück zum Titel dieses Artikels. Was hat das alles mit unserem Fleischkonsum zu tun?
Jedem dürfte heute klar sein, dass wir, im Gegensatz zu unseren höhlenbewohnenden Vorfahren, NICHT auf Fleisch angewiesen sind. Wir verhungern nicht, wenn wir mal eine Woche kein Fleisch essen. Ganz im Gegenteil. Es würde unserem Körper sogar ÄUßERST gut tun, auf Fleisch zu verzichten. Nicht jeder kann sich BIO-Fleisch leisten. Daher kauft die Mehrheit Fleisch und Fleischprodukte, die unter Hormon-, Antibiotikums- und Stresseinwirkung stehen. Das kann einfach nicht gesund sein.

Warum essen wir denn also so wahnsinnig viel Fleisch?

„Weil es so gut schmeckt“, werden viele jetzt sagen.
Leider stimme ich dem zum Teil zu. Auch ich esse gerne mal einen selbstgemachten Burger oder Mama’s Hühnerfrikassee. Jedoch bin ich mittlerweile dazu bereit, auf dieses Geschmackserlebnis zum Wohle von Tier und Mensch zu verzichten. Ich führe ein so tolles Leben, da dürfte es doch ein Leichtes sein, auf dieses bisschen Fleisch zu verzichten (ich habe nie wirklich viel Fleisch gegessen und schon gar nicht Schweinefleisch). Denn es bringt uns Menschen, den Tieren und dem Ökosystem Erde nur Vorteile, würden alle ihren Fleischkonsum minimieren.

Für die Produktion von 1kg Rindfleisch werden 16.000 Liter Wasser benötigt!

Es gibt Menschen auf der Erde die sterben, weil sie kein sauberes Wasser haben zum trinken. Für unsere westlichen Steaks dagegen wird das Wasser nur so verschwendet. Was für die Tierhaltung an MASSEN von Wasser und Tiernahrung (Soja etc.) verloren geht ist unvorstellbar. Davon könnte die Ernährung von hungernden Nationen gesichert werden. Aber nein, wir müssen ja diese Biomasse komprimiert in Form eines Klopses auf unserem Teller liegen haben. Was kümmern uns unsere hungernden Mitmenschen?

Ein nächster Punkt ist die Massentierhaltung. Es ist ökonomischer für die Betriebe, wenn eine große Anzahl von Tieren auf eine kleine Fläche zusammenkommen. Ohne das groß mit Worten zu umschreiben, wie schrecklich die Behandlung von Tieren dabei ist, hier ein kleiner Filmausschnitt:

Tiere haben Gefühle und sind auch in der Lage ihre Empfindungen mitzuteilen. Jeder Hundebesitzer z.B. wird dies bestätigen. Aber warum behandeln wir Tiere so unterschiedlich? Wer sagt denn, dass ein Schwein weniger Recht auf ein gutes Leben hat als irgendwelche süßen Hundewelpen? Alle Tiere sind Geschöpfe der Erde, Teil der Natur und tragen zur Stabilität des Ökosystems Erde bei. ALLE Tiere sind daher schützenswert und verdienen eine gute Behandlung in einem natürlichen Lebensraum.

Der Fleischkomsum ist der Klimakiller Nr. 1

Dass Unternehmen wie Mc Donalds wenig förderlich sind für die Erhaltung einer gesunden Erde dürfte hierdurch klar werden:

„Unsere Essgewohnheiten zerstören unsere Umwelt!“

Hier eine kleine Zusammenfassung und ein paar extra Infos:

Liebe Leser,

bitte schaut euch die Videos in diesem Beitrag an und bitte reflektiert euren Fleischkonsum. Wie viel Fleisch esst ihr? Auf wie viel könnt ihr verzichten? Esst ihr eurer Fleisch wirklich mit Genuss oder nur aus Gewohnheit?
Bitte denkt beim nächsten Einkauf an das Tier, welches in der Verpackung steckt, auch wenn man es nicht mehr als ein Tier identifizieren kann. Es sind Tiere mit Gefühlen und Schmerzempfinden!

Wer denkt, ein vegetarischer Alltag sei auf Salat beschränkt, dem sein gesagt: Falsch!!! Wir essen sehr hervorragend und abwechslungsreich auch ohne Fleisch. Wem die Inspiration fehlt, ich kann hier auf Nachfrage leckere Rezepte posten ;-)!

Ich wünsche euch einen netten, fleischfreien Tag!

Julia

10 Gedanken zu „Warum wir Menschen kaum/ kein Fleisch essen sollten. Teil 2.“

  1. Also echt ey wenn ich sowas lese Hühner haben gefühle natürrllich habe sie diese!Aber die Hühenr die Würmer fressen macht keiner schlecht weil sie die Würme die gefühle haben fressen.Wer setzt sich für all die tTiere ein die von anderen Tieren gefressen werden Fledermäsuse fressen x Millionen Insketen Katzen Jagen mäuse im wald und im Garten, die auch Gefühle haben und keiner regt sich üebr die katze auf ,stattdessne wird sie getsreichelt!

    Also écht dieses saudumme gerede hier na duschlaumeier du, dann mach du millarden Menschen satt die Hunger haben und erklär denne bitte das sie nichts essen dürfen!Ind deinr Nöchsten Oahse erklärst dum mkir dann cih darf keie Gemose udn Obst Essen weil es ja auch Leben ist!Wo kommen wir da hin kannes sein da sdu etwas zu Sensibel bist?

    Also ich bin auch gegen das Töten von Teiren aber wir Müsse es nunmla tun weil wir Essen müssen!
    Udnum dir was zusagen ich Liebe Blutwurst mit Zungen drinn die schmeckt mir besonders gut!Wenn du deienr katze schaffts zu erklören das sie kein Flesch mehr essen sollre und darf dann ess ich auch kein Felsch mehr aber erklöärs ersta llen Tieren die FLeisch fresser sind!Duhats eien MAcke in der rübe udn denkst du kannst die natur hgerumdrehen oder wie!hast du mal einemn Löwen gesehen der an einr Mohrrübe herumnagt?
    !

  2. Lieber Kai,

    es tut mir leid das sagen zu müssen, aber ich habe noch nie zuvor einen so unqualifizierten Kommentar gelesen! Ich wollte ihn deshalb auch erst nicht kommentieren, aber deine „Argumente“ so stehen lassen , wollte ich dann doch nicht.
    Menschen haben eine Kultur, Tiere nicht. Tiere handeln aufgrund von Instinkten. Darauf sind wir Menschen seit Ewigkeiten nicht mehr angewiesen, denn wir haben einen Verstand, eine Vernunft die wir einsetzen. Wenn ein Huhn einen Wurm oder ein Wolf einen Hasen frisst, dann ist das reine Biologie! Die Natur hat dieses Räuber-Beute-Verhältnis so eingerichtet, damit das Ökosystem Erde stabil bleibt und funktioniert. Wir Menschen dagen sind eben nicht auf diesen übermäßigen Fleischkonsum angewiesen!!!! Uns stehen dank Globalisierung und Technologien unfassbar viele Nahrungsmittel zur Verfügung, nur sind diese auf der Erde falsch verteilt. Wenn ich als Einzelner etwas tun kann, die Welt ein wenig besser zu machen, dann mach ich das eben! Und es handelt sich hier um keinen so großen Verzicht, dass man ihn nicht leisten kann: Einfach nur weniger Fleisch essen! Und dafür klugscheiße ich gerne, Kai!

  3. Julia, ich kann Deine Gedankengänge und Argumente sehr gut nachvollziehen. Ich versuche auch nach Möglichkeit bewusst und ziemlich fleischlos zu leben.
    Und ich glaube darum geht es auch bei diesem Thema: Bewusstsein. Sich bewusst sein über die Konsequenzen des eigenen Handelns und wie man eventuell selbst das Geschehen beeinflussen kann.

    Wenn der Otto-Normal-Verbraucher sensibilisiert ist und weiß, welche Konsequenzen der unreflektierte Fleischgenuss hat, dann kann er entscheiden. Und entscheidet sich hoffentlich für einen deutlich reduzierten Fleischkonsum, wenn nicht sogar für den Sprung in die Gruppe der Vegetarier! 🙂

  4. Eines muss ich Kai lassen: der Spruch mit dem Löwen ist lustig 😉 Ich denke er hat auch nicht unrecht damit, dass es in der Natur ein „fressen und gefressen werden“ gibt. Ohne dieses würde der ganze Kreislauf durcheinander geraten. Aber! Wir nehmen ja nicht an diesem natürlichen Kreislauf teil sondern erschaffen (produzieren) täglich Millionen von Lebewesen, nur um sie ein paar Wochen später wieder zu schlachten. Die Zeit dazwischen ist natürlich auch kein Leben für die Tiere sondern eine Qual. Das ist ganz schön absurd und mehr Argumente braucht es eigentlich auch nicht (es gibt naürlich noch mehr).

    Viele Grüße
    Patrick

  5. Liebe Julia,
    Ich finde es gut, dass Du Dich dazu entschiede hast doch zu antworten. Ich muss Dir sagen, dass ich mir alle Videos angeschaut habe.(eins kannte ich schon) Bei dem Video über die Tierhaltung, ich muss mich mal outen, habe ich geweint, vielleicht bin ich „über“-sensibel, aber das war wirklich schrecklich. Und ich muss Dir nochmal recht geben, wir haben ein anderes Verständnis, die Tiere können nicht verstehen, dass das schlecht ist, wenn sie andere Tiere töten. Sie würden ja auch nie aus Vergnügen töten, so wie wir… Man könnte sicherlich noch 1000 andere Argumente finden, aber ich denke, dass Du das schon ganz gut allein hinbekommen hast 🙂
    LG

  6. Hi Nadine,
    danke dir für das tolle Feedback! Ich bin aber auch ein Kandidat für Tränen in den Augen, wenn ich sehe, wie Tiere gequält werden…

    @ Leidschaf: hahaha, die Idee mit den Abwehrkäfigen ist super! 🙂

  7. Hi Julia ich bin schon von klein an Veggy.Ich bin zwar 10 aber ich bin trotzdem Veggy.Bist du auch Veggy?

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