Wie ihr es schafft, öfter zum Sport zu gehen!

Wie siehts bei Euch aus? Seid ihr davon genervt zum Sport zu gehen? Am besten noch nach der Arbeit? Ihr kommt nach Hause und denkt Oh Gott, und jetzt noch mal los.?
Ich hatte bereits einen Artikel über mehr Bewegung im Alltag verfasst, heute wird es aber darum gehen, wie ihr es schafft öfter zum Sport zu gehen.

Bei vielen Leuten dürfte der innere Schweinehund und die fehlende Selbstdisziplin und Motivation der entscheidende Grund sein. Besonders jetzt im Winter, wenn es abends früh dunkel und es draußen ungemütlich wird, fällt es immer schwerer uns noch einmal aufrappeln zu können. Viel lieber sitzen wir auf der Couch, mit einer warmen Decke und einem leckeren Kakao in der Hand. Doch wie schafft ihr es trotzdem zum Sport zu gehen? Ganz einfach, ihr geht vorher einfach gar nicht mehr nach Hause!

Tipp 1: Sportsachen mitnehmen

Wenn ihr bereits eure Tasche packt und sie mit auf die Reise nehmt, fällt es euch im Endeffekt viel leichter direkt nach der Arbeit zum Sport zu gehen. Ihr müsst nicht extra nach Hause, eure Sachen packen und letztendlich wieder los. Zu Hause seid ihr außerdem ständig von anderen Gedanken umgeben. Ich muss den Müll rausbringen oder Ich muss noch abwaschen sind die Gedanken, die euch zu Hause einfallen und euch vom Sport abbringen können. Also, wenn ihr gar nicht nach Hause geht müsst ihr euch nicht ein zweites Mal aufraffen und seid auch nicht abgelenkt, da ihr den Weg direkt einschlagt.

jogger

Außerdem wollt ihr doch nicht die Sporttasche mit euch rumschleppen wenn ihr danach wieder nach Hause geht, oder? So könnt ihr euch motivieren! Ihr wollt ja, dass das Schleppen der Sporttasche nicht umsonst war. Natürlich solltet ihr darauf achten, etwas zum Trinken mitzunehmen und vorher noch eine Kleinigkeit zu essen um nicht mit leerem Magen euren Körper auszureizen.

Tipp 2: Kleinere Trainingseinheiten

Mir geht es z.B. so, dass ich manchmal keine Lust habe nach der Arbeit noch 2 – 2 ½ Stunden im Fitness-Studio zu verbringen. Die Hälfte meines Feierabends wäre schließlich dahin! Deswegen habe ich mir einen kleinen psychologischen Trick einfallen lassen, der aber nur wirken kann, wenn ihr eure Trainingspläne/Sportzeiten alleine beeinflussen könnt. Ich versuche einfach kleinere Trainingseinheiten zu absolvieren.

Ein kleines Beispiel. Wenn ich z.B. Montag und Donnerstag jeweils für 2 Stunden Sport machen würde, mache ich ab jetzt Montag/Dienstag jeweils eine Stunde und Donnerstag/Freitag ebenfalls eine Stunde Sport. Meinen Trainingsplan teile ich somit auf 2 Tage auf. Dies klingt erstmal nicht so berauschend, weil ihr nun – anstatt zwei Mal – 4 Mal zum Sport müsst? Es kommt natürlich immer darauf an, wie ihr am besten damit klarkommt. Ich habe für mich aber festgestellt, dass ich lieber häufiger eine Stunde Sport mache, als seltener längere Trainingseinheiten zu absolvieren. Wenn euer Sportkurs natürlich 30 Minuten Fahrtweg in Anspruch nehmt, dann würde ich eher bei Montag und Donnerstag bleiben.

Natürlich nehme ich dafür meine Sportsachen bereits mit, wenn ich aus dem Haus gehe. Somit komme ich nach dem Sport nach Hause und verbringe den Feierabend in Ruhe und mit dem guten Gefühl, dass ich beim Sport war und es mir nun gemütlich machen kann. Aber Achtung: Lieber ein Glas Milch nach dem Training zu sich nehmen, als jetzt gemütlich Gummibärchen oder Chips-Tüten zu verspeisen. Dann wäre nämlich alles dahin!

Außerdem: Für die Personen, die gerne Laufen gehen: Es gibt bereits einen Artikel wie ihr es schafft durch den Winter zu laufen! Dazu bleibt nur noch zu sagen, dass ihr Euch zu folgendem zwingen müsst: Wenn ihr nach Hause kommt versprecht euch, dass ihr euch wirklich nur umzieht und nichts anderes mehr in Angriff nehmt. Sonst fällt es euch im Endeffekt wieder schwerer von zu Hause loszukommen.

Übrigens: Ich habe meine Sportsachen heute mitgenommen! 😉

Quelle des Bildes: mikebaird

4 Gedanken zu „Wie ihr es schafft, öfter zum Sport zu gehen!“

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  2. Also, ich habe mich letzte Woche wieder dazu entschlossen zum Basketball-Training zu gehen. Und gerade Mannschaftssportarten machen einfach Spaß, da muss man sich kaum extra motivieren, um regelmäßig Sport zu treiben. Regelmäßig Ins Fitneßstudio zu gehen ist meiner Meinung nach viel schwieriger, da man ja doch größtenteils alleine sein Training für sich durchzieht und so nach einigen Wochen die Motivation einfach Flöten geht. So war es bei mir zumindest immer…

  3. Tom, da hast Du Recht. Ich habe auch – zum Glück selten – Probleme ins Fitness-Studio zu gehen. Wenn ich gefragt werde, ob ich Fußball spiele, bin ich sofort dabei und muss mich nicht motivieren. Ich denke, dass bei Mannschaftssportarten eben das Gefühl in einem Team zu spielen mit mehr Spaß verbunden ist. Und gerade durch den Spaß „vergisst“ man oft, dass man überhaupt Sport treibt 🙂 Das wäre ja ein guter dritter Tipp gewesen 😉

  4. Es ist auch wirklich hilfreich sich einen Sportpartner zu suchen. Man kann sich so gegenseitig motivieren, jedenfalls solange wenigstens einer von beiden motiviert ist 😉 Außerdem macht der Bauch-Beine-Kurs gleich viel mehr Spaß wenn man vor und nach der Sportstunde, für Hartgesottene auch währenddessen, noch mal den neusten Klatsch austauschen kann 😉

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