Winterdepression: Was hilft wirklich?

von Torben am 8. November 2008

in Lesenswert

Die Tage werden wieder unglaublich kurz. Schon jetzt wird es gegen 18 Uhr dunkel und das Ganze wird bis Weihnachten noch schlimmer werden. Wir stehen morgens auf und es ist dunkel. Wir kommen abends nach Hause und es ist dunkel. Für viele Menschen ist diese Jahreszeit nicht umsonst die schlimmste. Wir haben ein absolutes Tief, sind müde, lustlos und völlig ohne Antrieb! Winterdepression heißt das Schlagwort.

Experten raten, dass wir nur in seltensten Fällen zum Arzt gehen und wegen möglicher Antidepressiva fragen sollten. Oft sind die Stimmungstiefs nämlich keineswegs eine Erkrankung, die behandelt werden muss, sondern oft nur saisonal bedingt.

sonnenuntergang
Wie in der Einleitung erwähnt wurde, gilt als Auslöser oft der Mangel an Tageslicht. Wir sind ständig von künstlichem Licht umgeben und unsere Haut bekommt die natürlichen Strahlen der Sonne nicht mehr ab. Bei Lichtmangel wird das Glückshormon Serotonin kaum noch und das Schlafhormon Melatonin vermehrt ausgeschüttet.

Damit ist klar, dass eine Winterdepression nicht gleich vom Arzt behandelt werden muss. Ein Fachmann sollte aufgesucht werden, wenn die Arbeitsfähigkeit leidet und die Antriebslosigkeit länger als zwei Wochen besteht.

mond
Doch wie geht man selbst mit einer Winterdepression um? Ihr solltet darauf achten, dass ihr euch häufiger im Freien bewegt. Es ist wichtig für unseren Organismus, dass er Sauerstoff, Licht und damit auch Energie tanken kann. Weiter empfehlen Experten das Sportprogramm im Winter zu intensivieren oder aufrecht zu erhalten. Durch Bewegung werden nämlich Stresshormone ab- und Botenstoffe und Hormone aufgebaut. Die Hormone und Botenstoffe helfen uns also aus einem Stimmungstief rauszukommen.

Letztendlich kann auch eine ausgewogene Ernährung helfen. Im Winter solltet ihr noch stärker Obst, Gemüse und Vollkornprodukte in euren Speiseplan aufnehmen. Neben der festen Mahlzeit soll auch stilles Mineralwasser, grüner Tee oder Kräutertee allen helfen, die unter einer Winterdepression leiden.

Quelle der Bilder: aj82, TransHuman
Quelle: Yahoo!

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Webnews.de
8. November 2008 bei 11:20
Winterschlaf und Winterdepression - Die Probleme mit der Zeitumstellung — MeinLebensstil.de
10. Dezember 2008 bei 16:27

{ 2 Kommentare… lies sie oder schreibe selbst einen }

Tom 13. November 2008 bei 9:19

Meine Frage ist jetzt: Warum hilft nur stilles Mineralwasser? Hilft es nicht allgemein (und gerade im Winter) viel zu Trinken. Dadurch haben es Krankheitserreger doch sehr viel schwerer, sich im Körper einzunisten.

Torben 13. November 2008 bei 9:30

Ich denke, dass Getränke ohne Kohlensäure leichter zu “verdauen” sind. Kohlensäure soll die Verdauung anregen und helfen die Nachrung zu zersetzen. Klingt blöd, aber ich muss bei stillem Mineralwasser schneller auf den Topf, oder ist das Einbildung? :)

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